Trapp Verkehrstechnik

 

Pädagogik  – Ganzheitliches Lernen


Als Erstberuf bin ich ausgebildeter Volks- und Sonderschullehrer und habe 6 Jahre Unterrichtserfahrung, 4 Jahre davon in der Schweiz. Als Während dieser Zeit habe ich Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahre unterrichtet. Zusatzausbildungen habe ich als Erlebnis- und Waldpädagoge. Den Unterricht habe ich stets versucht lebensnah zu gestalten, weshalb ich entsprechende Projekte durchführte:


 

  • Bau von Hangbefestigungen mit schwerem Gerät
  • Spielplatzbau
  • Maschinenkunde für Traktoren
  • Eisklettern
  • Ausdauersport und Trekking
  • Canyoning
  • Survivaltraining
  • Höhlenexkursion


 

Die pädagogischen Erläuterungen zum Projektunterricht stehen im Folgenden als Bachelorarbeiten zum Thema "Identifikation und Förderung multipler Intelligenzen im projektorientierten Unterricht" und "Gemeinschaftliches Lernen in der Wald- und Erlebnispädagogik" zum Download bereit. Sie erklären das pädagogische Leitbild, bei dem das ganzheitliche Lernen im Vordergrund steht.

Nikolai Trapp


Ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand


Kinder und Jugendliche würden das Lernen ablehnen, wenn sie überfordert sind und den Unterricht womöglich verweigern. Deshalb ist es wichtig, dass Schüler auf verschiedenen Wegen lernen, denn jeder Mensch verfügt über verschieden stark ausgeprägte Fähigkeiten, die unabhängig voneinander oder in Verbindung miteinander genutzt werden können. So kann eine Person besser auf dem mathematischen Weg lernen und eine andere auf dem sprachlichen Weg. Manche Menschen lernen gerne allein und andere wiederum können am effektivsten lernen, wenn sie dies zusammen mit anderen in Gruppen tun. Wieder andere lernen durch praktisches Tun. Im Fachjargon wird dies auch als Handlungsorientiertes Lernen mit allen Sinnen oder kurz Ganzheitliches Lernen genannt. Dabei erfolgt das Lernen durch das Ansprechen von Kopf, Herz und Hand. Schüler lernen demnach kognitiv mit dem Kopf, emotional mit dem Herzen und physisch mit dem ganzen Körper. Die Lernfortschritte werden durch Reflexionen in Form von Tagebüchern oder Portfolia festgehalten und anschließend entsprechend optimiert. Weitere Informationen dazu können in der Bachelorarbeit nachgelesen werden. Diese steht hier zum Download bereit.


Inhalte der Bachelorarbeit Identifikation und Förderung multipler Intelligenzen

im projektorientierten Unterricht


  • Grundlagen der multiplen Intelligenzen nach Howard Gardner
  • Die Erlebnispädagogik als pädagogisches Konzept in sozialen Prozessen
  • Intelligenzmodell nach Elsbeth Stern
  • Die Aktionsforschung
  • Multiple Intelligenzen im Schulunterricht

 



Gemeinschaftliches Lernen in der Wald- und Erlebnispädagogik


Das Ziel der Schule sollte es sein, die Kinder zu urteils- und demokratiefähigen Bürgern zu machen, die das politische Geschehen mitbestimmen, indem sie verantwortungsbewusst Entscheidungen treffen können. Für Kinder ist es wichtig zu erkennen, dass ein Zusammenleben in der Gesellschaft erst dann möglich ist, wenn man den Nächsten achtet und respektiert, seine Pflichten in der Gesellschaft wahrnimmt sowie kritikfähig wird und lernt Kompromisse einzugehen. Dies ist am besten in der Gemeinschaft möglich. Bereits der Pädagoge JEAN-JACQUES ROUSSEAU (1712-1778) kritisierte den Mangel an sozialem Lernen und setzte sich für das Lernen im Gruppenkontext ein. Es ist dazu wichtig die Elemente Natur, Erlebnis und Gemeinschaft pädagogisch miteinander zu verbinden. Der beste Lernort ist die Natur selbst. Es handelt sich um einen natürlichen Lebensraum, in dem Schüler keine vorgefertigte Umgebung vorfinden. Dabei bieten sich Möglichkeiten des Entdeckens und des aktiven Gestaltens, was dem pädagogischen Prinzip des Lernens mit Kopf, Herz und Hand gleichsteht. Dies wird in der Waldpädagogik und Erlebnispädagogik genauer beschrieben. Mit bestimmten Übungen kann der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit innerhalb der Klassengemeinschaft gefördert werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen so auf spielerischem Wege in der Gemeinschaft Herausforderungen zu bewältigen. Weitere Informationen dazu können in meiner Bachelorarbeit nachgelesen werden. Diese steht hier zum Download bereit.


Inhalte der Bachelorarbeit "BEAM" als Ausgangspunkt für identitätsbildende Maßnahmen: Individuelles Erleben verschiedener pädagogischer Konzepte in sozialen Prozessen und Reflektieren eigenen Handelns


  • Die Reformpädagogik in Verbindung mit der Erlebnispädagogik
  • Die Waldpädagogik als pädagogisches Konzept in sozialen Prozessen
  • Die Erlebnispädagogik als pädagogisches Konzept in sozialen Prozessen
  • Erlebnispädagogisches Projekt in der Volksschule